Zwischen realität und wirklichkeit

5. Januar 2012

Nicht immer entspricht das was wir sehen der Wirklichkeit und nicht immer wissen wir ob wir wirklich wir sind. In manchen Momenten denke ich ich würde nur von oben auf mich hinab sehen . Nach stunden dann wundere ich mich , wie ich reagiert habe und kann nun wie in einen Film sehen wo ich Regie führe und alles überarbeiten. Nur leider ist das alles vorbei. Ich kann es nur in meinem Kopf ändern , die Reaktion ist geblieben und mein Film geht ungeschnitten und unverändert weiter.

Dann stellt sich die frage ob das leben nicht nur ein riesiger Film von jeden einzelnen ist. Oder vielleicht ein Traum. Die Vorstellung wäre schön , denn ich kann irgendwann aufwachen. Vergangenes fühlt sich manchmal an wie ein Traum , so als wäre nicht passiert.

Manchmal verwechsle ich die Realität mit meinen Träumen , das ist mir einmal ganz stark passiert als ich in der 6 klasse war. Ich hatte eine Freundin die ich ( wie des öfteren immer wieder ) als meine „beste „ ( stellt euch das beste in so einen tiefen Unterton vor , und das E ganz langgezogen .) vorgestellt habe. Nun , wir hatten einen schlimmen stiert der sich schon tage nachzog und wir kein Wort miteinander gesprochen haben. Ich ging nun eines Tages zur schule , fing ganz normal an mit ihr zu sprechen , umarmte sie zur Begrüßung und ihre Reaktion war nicht die die ich mir vorgestellt habe. Denn ich war mir sicher ich habe mich mit ihr versöhnt. Das habe ich auch , also bis heute sogar bin ich mir sicher das ich es habe. Ich wurde von allen blöd angemacht als ich die Geschichte erzählte wo und wie wir uns vertragen haben. Da stellte sich heraus das ich das wohl geträumt haben MUSS . Klar, vertragen haben wir uns trotzdem . Nur bleibt da die Sache das ich damals meine träume als wahr empfunden habe und mit der Realität verschmolzen habe.

Ich träume wirklich sehr intensiv , manchmal sogar ungewöhnlicherweise Sachen die mich in meinem „ Film“ voranbringen ,  öfters passiert das so in der Art nochmal. Es ist echt erstaunlich wie nah Traum und Wirklichkeit beieinanderliegen.
Wisst ihr , sich eine eigene Welt zu schaffen ist angenehmer und leichter. Dorthin zu flüchten.
Wenn ich Traurig bin und nach Lösungen suche dann lege ich mich in mein Bett , schließe die Augen und fange einfach an zu träumen. Wie es wäre , die Möglichkeiten. Alles mögliche. Es tut so gut , es fühlt sich besser als alles andere an.
Und wenn ich Kontrolllos dann träume , weil ich eingeschlafen bin ist es wundervoll wenn alles so intensiv realistisch ist.

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